21 Tage Selbstfahrer Rundreise durch Namibia

Namibia ist ein Land der Mythen und Legenden in der südwestlichen Ecke Afrikas. Es wartet darauf, von Ihnen entdeckt zu werden! Unser Land ist eine der letzten Regionen der Erde, wo der Mensch die Natur noch in ihrer Ursprünglichkeit erleben kann. In Namibia können Sie Tage und Nächte in der Wildnis verbringen, um die größten und schönsten Tiere der Erde zu beobachten, ohne auf die Segnungen der Zivilisation ganz verzichten zu müssen.

Entdecken Sie dieses traumhaft schöne Land mit Out of Africa 

Routenverlauf:
Windhoek – Rebohoth – Mariental – Keetmanshoop – Fish River Canyon – Seeheim – Aus – Lüderitz – Aus – Helmeringhausen – Maltahöhe – Sesriem – Solitaire – Gaub Pass – Walvis Bay – Swakopmund – Henties Bay – Uis – Khorixas – Outjo – Etosha Nationalpark – Tsumeb – Otjiwarongo – Okahandja – Windhoek – Windhoek Airport

Höhepunkte Namibias:

  • Windhoek, die Hauptstadt Namibia’s
  • Kalahariwüste
  • Fischfluss Canyon
  • Aus
  • Kolmanskoppe
  • Schloss Duwisib
  • Dünenmeer am Sossusvlei
  • Sesriem Canyon
  • Jugendstilbauten in Swakopmund
  • Felszeichnungen bei Twyfelfontein
  • Wildes Damaraland
  • Tierreichtum im Etosha Nationalpark
  • Waterberg Plateau
  • Holzschnitzermarkt in Okahandja
  • Geparden und Leopardenfütterung auf Düsternbrook

Im Reisepreis eingeschlossene Leistungen:

20 Übernachtungen in folgenden, schönen Unterkünften
  • 1 Übernachtung Pension Onganga**/* BB Windhoek
  • 1 Übernachtung Kalahari Farmhouse*** BB Kalahariwüste
  • 2 Übernachtungen Canon Roadhouse*** BB Fischfluss Canyon
  • 2 Übernachtungen Klein Aus Vista – Eagle Nest*** BB Aus
  • 2 Übernachtungen Hammerstein*** BB Sesriem
  • 2 Übernachtungen Cornerstone Gästehaus* BB Swakopmund
  • 2 Übernachtungen Damara Mopane Lodge*** BB Khorixas
  • 2 Übernachtungen Okaukuejo Camp*** BB Etosha NP
  • 2 Übernachtungen Etosha Aoba Lodge*** BB Etosha Region
  • 1 Übernachtung Uris Safari Lodge*** BB Tsumeb
  • 2 Übernachtungen Waterberg Gästefarm*** BB Waterberg
  • 1 Übernachtungen Düsternbrook Gästefarm** BB Windhoek Region

Programmverlauf:

Tag 1: Ankunft in Namibia Tageskilometer ca. 50/ BB

Ankunft am Internationalen Flughafen Windhoek. Hier erhalten Sie Ihr separat gebuchtes Fahrzeug. Anschließend Fahrt zum Hotel nach Windhoek. Sie erhalten Ihr Informationspaket durch einen Vertreter unseres Büros – die Einweisung erfolgt in Deutsch.

Nachmittags haben Sie Gelegenheit für eine Stadtrundfahrt durch die namibische Hauptstadt. Besucht werden können die Christuskirche, das Reiterdenkmal, die Alte Feste, die Gartenanlagen des Tintenpalastes sowie die Stadtteile Klein-Windhoek. Als Kontrast dazu können Sie auch den Stadtteil der bantusprachigen Bevölkerungsgruppe - Katutura - besuchen. Außerdem empfiehlt sich ein Spaziergang über die „Prachtstraße“ Windhoeks, die Independence Avenue (früher Kaiserstraße). Windhoek ist mit knapp 300.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes und politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Die Stadt liegt auf 1650 Meter Höhe, eingebettet zwischen den Auasbergen im Süden, den Erosbergen im Nordosten und dem Khomas Hochland im Westen.

Übernachtung und Frühstück im Onganga Hotel

Hotel Pension Onganga**/*

Diese familiäre Pension liegt in Avis, einem beschaulichen und ruhigen Stadtteil an der östlichen Stadtgrenze von Windhoek. Alle zehn Zimmer haben en suite Badezimmer, Fernseher, Telefon, Wasserkocher für Tee oder Kaffee und einen Kühlschrank.Eines der Zimmer ist sogar extra für behinderte Besucher eingerichtet. Ein herzhaftes und reichhaltiges Frühstücksbuffet wird jeden Morgen serviert.

Tag 2: Windhoek – Rehoboth - Kalahariwüste Tageskilometer ca. 300/ BB

Vormittags Fahrt via Rehoboth und Kalkrand zur Kalahari Farmhouse.

Wie so viele Städte in Namibia entstand auch Rehoboth um eine Missionsstation. Sie wurde 1844 von Heinrich Kleinschmidt gegründet und 1864 wieder verlassen. Als die Baster sich 1870 hier ansiedelten, wurde die Mission wieder eröffnet. Die Rehobother Baster sind Mischlinge aus den Beziehungen zwischen Buren aus der Kapprovinz und Namafrauen. Sie zogen im 19 Jh. vom Kapland zum Oranjefluß. Danach geht es wWeiter in das Trockenbecken der Kalahariwüste.

Die Kalahariwüste bildet einen Großteil des östlichen Namibia und erstreckt sich dort etwa 500km von Norden nach Süden. Wegen ihrer porösen und sandigen Bodenbeschaffenheit, die keine Wasserresorption ermöglicht, wird die Kalahari gemeinhin als Wüste bezeichnet. Aber in Wirklichkeit ist es eine durchaus belebte Wildnis und auf ihren spärlich bewachsenen Grasebenen weiden riesige Herden von Antilopen und anderen Tieren.

Übernachtung und Früstück im Kalahari Farmhouse

Kalahari Farmhouse***

Am Rande des Dorfes Stampriet im fruchtbaren Tal des Auob-Trockenflusses inmitten der Kalahari gelegen, verbindet das Kalahari Farmhouse gehobene Gastlichkeit mit ländlichem Ambiente. Rezeption und Restaurant befinden sich in einem Herrenhaus, erbaut in der Blütezeit der Karakulschafzucht vor 50 Jahren. Aus dem angrenzenden kleinen Farmbetrieb bezieht die Küche ihre Frischprodukte und zaubert daraus delikate Gerichte. Für Gäste stehen 11 geschmackvoll eingerichtete Zimmer in kapholländisch wirkenden Bungalows bereit. Genießen Sie die Ruhe am Schwimmbecken, besichtigen Sie den Farmbetrieb oder unternehmen Sie eine Rundfahrt im 30 km entfernten Gondwana

Tag 3: Kalahariwüste – Keetmanshoop – Fischfluss Canyon
Tageskilometer ca. 400/ BB

Nach dem Frühstück Weiterfahrt Richtung Süden, via Keetmanshoop und Köcherbaumwald zum Canon Village.

Keetmanshoop:

Keetmanshoop ist das Verwaltungszentrum Südnamibias. Die ersten Europäer zogen aus dem südafrikanischen Kapland hierher. 1866 errichtete der Missionar Johann Schröder ein Zelt in der Siedlung. Später baute er eine Hütte für sich und seine Familie, danach eine Kirche aus Riedgras, die er mit getrocknetem Schlamm verputzte. Da ihm die Geldmittel fehlten, wandte sich Schröder an den Vorsitzenden der Rheinischen Mission, den wohlhabenden deutschen Unternehmer Johann Keetman, der zum Bau einer richtigen Kirche 2000 Reichsmark spendete. Aus Dankbarkeit taufte Schröder seine Siedlung Keetman, und im Laufe der Zeit wurde daraus Keetmanshoop.
Nachdem diese Kirche jedoch bei Hochwasser zerstört wurde, errichtete man 1895 eine  malerische neue Kirche, die heute das Museum beherbergt.

Köcherbaumwald:

Der Köcherbaumwald liegt einige Kilometer nordöstlich von Keetmanshoop. Die Baum–Aloen stehen normalerweise einzeln, aber hier befinden sich über 250 Exemplare zwischen den schwarzen Doleritfelsen und bilden so einen ungewöhnlichen “Wald”. Einige der großen Pflanzen sind bis zu 5m hoch, ihr Alter wird auf 200-300 Jahre geschätzt.

Sie durchqueren das bekannte Löwenrivier, einen Trockenfluss, der nur in besonders guten Regenjahren Wasser führt. Nachmittags Ankunft im Canon Roadhouse und check-in.

Übernachtung und Früstück im Canon Roadhouse

Canon Roadhouse**

Das Canon Roadhouse besteht aus 8 stilvoll eingerichteten Zimmern, jedes mit eigener Dusche und WC, einem romantischen a-la-carte Restaurant und der voll lizensierten „Wheels Bar“. Der Fischriver Canyon befindet sich in unmittelbarer Nähe.

Tag 4: Fischriver Canyon
Tageskilometer ca. 50/ BB

Ein Spaziergang am Rande des Canyons entlang, mit seinen grandiosen Fotomotiven, ist einzigartig und sicher einer der Höhepunkte Ihrer Reise!

Fischriver Canyon:

Der Fishriver Canyon ist der zweitgrößte Canyon der Erde und eine der bedeutendsten landschaftlichen Sehenswürdigkeiten im südlichen Afrika. An einigen Stellen ist der Canyon bis zu 27 km breit und 500 Meter tief. In der kargen Landschaft können nur wenige Pflanzen und Tiere überleben. Man sieht neben Köcherbäumen den Kameldornbaum und vereinzelt Euphorbien. Am Grund der Schlucht wachsen wilde Tamarisken und der Weißdorn. Ab und zu sieht man Bergzebras, Kudus, Oryxe und Klippschliefer, sowie mit etwas Glück vielleicht auch einmal einen Leoparden.

Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Entspannen Sie am Pool oder nehmen Sie an einer Naturrundfahrt teil (fakultativ).

Zweite Übernachtung und Frühstück im Canon Roadhouse

Tag 5: Fischfluss Canyon – Aus
Tageskilometer ca. 400/ BB

Vormittags fahren Sie in Richtung Lüderitz bis nach Aus.

Bei Aus hält sich eine Wildpferdherde auf, der etwa 150 Tiere angehören, sie traben zwischen den spärlichen Weidegründen und der Wasserstelle bei Garub hin und her und haben sich den Gegebenheiten der Wüste angepaßt. Bei Aus befinden sich auch die Überreste des Internierungslagers aus dem 1.Weltkrieg, nach 1915 wurden hier ca. 1500 Soldaten der Schutztruppe für vier Jahre gefangengehalten.

Übernachtung mit Frühstück im Klein Aus Vista Eagle´s Nest

Klein Aus Vista – Eagle´s Nest***

Für den Natur- und Landschaftsliebhaber eine wahre Oase. Klein Aus Vista, in den Aus-Bergen gelegen, ist der ideale Ausgangspunkt in den Namib Naukluft Park, zu den Wildpferden und in das Sperrgebiet. Die Anlage bietet unterschiedliche Unterkunftsmöglichkeiten.

Im Desert Horse Inn, befindet sich Restaurant, Rezeption und Bar, sowie geräumige Luxuszimmer und en-suite Einrichtungen. Demgemäß ist es hier etwas lebendiger.

Die Eagle´s Nest Chalets liegen etwa 15 Minuten Fahrt entfernt, auf der anderen Seite der Berge. Die 10 aus Naturstein gebauten Chalets bieten rustikalen Charme und große Naturnähe - der ideale Ort um "runter zu kommen". Die Häuser verfügen über einen Kamin, private Veranda, eine Kochnische und vor allem ... einen großartigen Blick über die endlosen Weiten der Namibwüste.

Tag 6: Aus
Tageskilometer ca. 250/ BB

Heutige Tage haben Sie die Gelegenheit, das kleine Küstenstädtchen Lüderitz zu besichtigen.

Lüderitz ist die Geburtsstadt des alten Südwestafrika und macht einen sehr gemächlichen Eindruck. Die Häuser wurden um die Bucht herum, auf dem nackten Fels errichtet und oft liegt kühlender Küstennebel über der Kleinstadt. Besuchen Sie hier z.B. die Felsenkirche, das Wahrzeichen von Lüderitz. Von hier oben haben Sie einen schönen Blick über die Stadt bis hinüber zur Haifischinsel. Nebenan befindet sich gleich das Goerkehaus, das schönste Jugendstilgebäude in Lüderitz.

Sie haben auch die Möglichkeit, zum Achatstrand zu fahren, die Haifischinsel zu besuchen oder einen Ausflug zum Bogenfels zu unternehmen.


Auf keinen Fall sollten Sie den Besuch der Geisterstadt Kolmanskoppe versäumen. Die ehemalige Diamantenstadt liegt etwa 12 km vor Lüderitz. Ein schwarzer Bahnarbeiter hatte den ersten Diamanten im Jahre 1908 bei Gleisarbeiten hier gefunden, wenig später brach das Diamantenfieber aus. Zur Blütezeit lebten in Kolmanskoppe 300 Fachleute mit ihren Familien sowie einige Tausend schwarze Arbeiter. Heute sind viele der Gebäude schon bis in den zweiten Stock versandet, andere, wie z.B. die Turnhalle noch hervorragend erhalten, selbst die Turngeräte stehen noch da.

Zweite Übernachtung mit Frühstück im Klein Aus Vista Eagle´s Nest

Tag 7: Lüderitz – Hammerstein Lodge
Tageskilometer ca. 550/ BB

Nach dem Frühstück Weiterfahrt am Namib Rand Gebiet entlang nach Norden. Auf dieser Fahrt haben Sie Gelegeneheit, das Schloss Duwisib zu besichtigen.

Initiator von Schloss Duwisib war der sächsische Baron von Wolff, der im Jahre 1908 den aus Berlin stammenden Architekten Sander mit dem Bau von Schloss Duwisib beauftragte. Als Vorbilder dienten die Forts der Schutztruppen in Namutoni, Gibeon und Windhoek. Um einen schönen Innenhof gruppieren sich 22 Zimmer. Bis auf die Bausteine stammen das Baumaterial sowie das Mobiliar aus Deutschland. Die Steinmetze kamen aus Italien, Zimmerleute aus Skandinavien und Bauarbeiter aus Irland. Das Schloss ist mit alten Möbeln, Bildern und Waffen aus dem letzten Jahrhundert ausgestattet.

Danach geht es weiter zur Hammerstein Lodge.

Übernachtung mit Frühstück auf der Hammerstein Lodge

Hammerstein Lodge***

Hammerstein Lodge & Camp liegt zwischen Swakopmund und Lüderitz, zwischen den malerischen Nubib- und Tsaris Bergen. Von hier aus können Reisende das südliche Namibia erkunden. So liegt es z.B. in der Nähe der wunderschönen Sossusvlei-Region, nur 60 KM von Sesriem entfernt. Hammerstein Besucher können wählen zwischen Unterkünften mit Frühstück und Abendessen, Bungalows mit Möglichkeit zur Selbstverpflegung oder Campingplätzen.

Tag 8: Sesriem & Sossusvlei
Tageskilometer ca. 250/ BB

Die Lodge bietet sich sehr gut als Ausgangspunkt an, um von hier aus ins Sossusvlei zu fahren. Etwa 5 km vor dem Vlei befindet sich der Parkplatz für 2 x4 Fahrzeuge. Es gibt die Möglichkeit, von hier einen Transfer Shuttle zu mieten. 

Sossusvlei:

Das Sossusvlei ist eine große, abflusslose Lehmbodensenke, die von teilweise über 300 Meter hohen Dünen eingeschlossen wird. Meist ist die Senke ausgetrocknet, in guten Regenjahren, wenn der Tsauchab Fluß genügend Wasser führt, gelangt dieses bis in die Senke und lässt einen See entstehen. Von den Dünen hat man einen fast unwirklich schönen Blick über das Dünenmeer der Namibwüste.

Mit dieser Excursion lässt sich der Besuch des Sesriem Canyon verbinden.

Sesriem Canyon:

Die Schlucht des Sesriem Canyons ist besonders eindrucksvoll. Hier hat sich der Tsauchabfluß ein bis zu 30m tiefes Bett durch Geröllschichten gegraben, die sich vor 15 bis 18 Millionen Jahren in einer feuchteren Phase der Namib hier ablagerten. Die Entstehung des Canyons liegt 2 bis 4 Millionen Jahre zurück.

Anschließend fahren wir zurück zur Hammerstein Lodge

Zweite Übernachtung mit Frühstück auf der Hammerstein Lodge

Tag 9: Solitaire – Welwitschia – Swakopmund
Tageskilometer ca. 400/ BB

Nach dem Frühstück fahren Sie zunächst über den historischen Kleinstort Solitair, dann über Walvis Bay (bekannt für seine Lagune u.a. mit Flamingos und Pelikanen) nach Swakopmund. 

Lang und schmal erstreckt sich die Namib über 1900 km von der südafrikanischen Kaprovinz bis hinauf nach Angola. Sie gilt als eine der ältesten Wüsten der Erde. Zwei ganzjährig wasserführende Flüsse durchschneiden die Namib, dabei bildet der Kunene gleichzeitig die Nordgrenze, der Oranje die Südgrenze Namibias. In den trockensten Bereichen erstreckt sie sich bis zu 200 km landeinwärts.

Walvis Bay ist der einzige gut ausgebaute Hafen an der namibischen Küste. Obwohl Namibia 1990 die Unabhänigkeit erlangte, blieb Walvis Bay bis 1994 eine südafrikanische Enklave. Walvis Bay liegt geschützt in einer Bucht, umgeben vom Atlantischen Ozean und den goldenen Sanddünen der Namib. Häufig sieht man hier Flamingos und Zwergflamingos, die in der Lagune auf Nahrungssuche gehen.

Spätnachmittags Ankunft in Swakopmund

Übernachtung mit Frühstück Cornerstone Gästehaus

Cornerstone Gästehaus**/*

Das kleine, privat geführte Gästehaus Cornerstone liegt nahe dem Marine Marinedenkmal und der alten Brauerei, in Laufdistanze zur Stadtmitte. Das Gästehaus bietet Ihnen romanze und luxus an. Wir sind nahe an dem Strand, Restaurants, Cafes und andere Attraktionen gelegen. Die 5 Doppel- oder Zwei-Bett Zimmer sind bietet eine private Veranda mit Tisch und Stühlen. Das Haus hat einen hellen, luftigen Frühstücksraum, bietet aber auch die Möglichkeit, das Frühstück auf der Veranda einzunehmen. 

 

Tag 10: Swakopmund
Tageskilometer ca. 50/ BB

Heute haben Sie Gelegenheit zu einer Stadtbesichtigung in Swakopmund. Diese kleine, schmucke Küstenstadt besitzt viele schöne Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit. Sie sehen das Hohenzollernhaus, den Woermannturm, die Landungsbrücke, die Mole mit Leuchtturm und Marinedenkmal und weitere Jugendstilbauten. Viele Einwohner sprechen deutsch und man promeniert über die Kaiser-Wilhelm-Straße oder am Atlantik entlang auf der Strandstraße. Empfehlenswert sind ein Besuch im örtlichen Museum und im Aquarium.

Zweite Übernachtung mit Frühstück Cornerstone Gästehaus

Tag 11: Swakopmund – Uis – Khorixas Tageskilometer ca. 450/ BB

Nach dem Frühstück fahren Sie zur Damara Mopane Lodge. Unterwegs können Sie einen Abstecher zum Kreuzkap unternehmen.

Das Kreuzkap liegt etwa 115 km nördlich von Swakopmund. Diego Cao, der erste Europäer, der je die Küste Namibias betrat, errichtete hier 1486 zu Ehren König Johannes I von Portugal ein Kreuz. Das Kreuzkap hat aber nicht nur historische Bedeutung, es ist auch eine Kolonie der Zwergpelzrobben, auch Seelöwe genannt. Bis zu 100.000 Tiere halten sich hier zeitweise im Wasser und am Strand auf. Hier bringen sie auch ihre Jungen zur Welt. Die Robbenmännchen brechen kurz nach Ende der Paarungszeit zur einer langen Reise in den Südatlantik auf. Im Oktober machen sie sich wieder auf den Heimweg und schwimmen 1600 km zur Küste Namibias zurück.
Nahe der Lodge ziehen zahlreiche prähistorische Felsmalereien Sie in den Bann des geheimnisvollen Afrikas. Gelegenheit zur Besichtigung der Felskunst auch auf den benachbarten Farmen Etemba und Omandumba runden Ihre Eindrücke ur-afrikanischer Kultur ab.

Anschließend geht es am Brandberg vorbei nach Khorixas.


Das Brandbergmassiv ist die höchste Erhebung des Landes, der Königstein ist 2.573 Meter hoch, aus der 700 Meter hohen Namibfläche ragt das vulkanisch entstandene Massiv weithin sichtbar hervor. Das gesamte Brandbergmassiv ist etwa 30 km lang und nimmt eine Fläche von 750 qkm ein. In der Abendsonne leuchtet der Berg rot-golden, bekannt ist das Gebiet aber vor allem durch die vielen Felszeichnungen. Zu den bekanntesten Felszeichnungen der „Weißen Dame“ gelangt man nach einer etwa 2 ½ km langen Wanderung.

Übernachtung mit Frühstück auf der Damara Mopane Lodge

Damara Mopane Lodge***

In Lehmbaustil unter Mopane-Bäumen errichtet und durch ein Wege-Labyrinth verbunden, wirken Hauptgebäude und Chalets der Lodge wie ein afrikanisches Dorf. Die Wände schmücken Motive der Felsgravuren von Twyfelfontein. Jedes der 55 Doppelzimmer-Chalets (mit Klimaanlage) liegt inmitten eines Gemüse- und Kräutergartens, der von einer niedrigen Mauer umgeben ist. Die Gärten liefern frische Zutaten fürs Abendbrot, das aus warmer Vorspeise und leckerer Vesper-Platte besteht. Ein Schwimmbecken dient zur Abkühlung, ein Aussichtspunkt zum Genießen von Sonnenuntergängen und Sternenhimmel. Die Lodge an der Pforte zum Damaraland eignet sich ideal für Ausflüge nach Twyfelfontein (130 km), zum Versteinerten Wald (55 km) und zur Vingerklip-Felssäule (50 km).

Tag 12: Damaraland
Tageskilometer ca. 200/ BB

Nach dem Frühstück bietet sich ein Ganztagesausflug ins Damaraland an. Besichtigen Sie z.B. die Felsgravuren von Twyfelfontein, den ‘Verbrannten Berg’ und den ‘Versteinerten Wald’.

Hier besteht die Möglichkeit, einer der größten Ansammlungen von Felszeichnungen Afrikas zu besichtigen. Sie wurden sorgfältig in die Gesteinsplatten geritz, mit denen die Hänge des flachen Berges übersät sind. Höhepunktes ist der „Tanzende Kudu“, der von zahlreichen geometrischen Mustern umgeben ist.

Zwei geologische Besonderheiten die nicht versäumt werden sollten: die Orgelpfeifen, eine Reihe von Doleritsäulen, die von der Erosion freigelegt wurden, finden sich in einer Schlucht. Der “Verbrannte Berg” erhielt seinen Namen von den Anhäufungen geschwärzten Kalksteins, die sich an seinem Fuß befinden; schwarze Doleritbrocken vermitteln zusammen mit den übrigen Felsen, die in verschiedensten Farbtönen leuchten, den Eindruck, daß hier ein verheerendes Feuer gewütet hat.

Der versteinerter Wald:
Vor etwa 200 Mio. Jahren wurden diese Bäume an einem anderen Ort entwurzelt und von Flüssen während eine Flutwelle hierher getragen, von Ablagerungen bedeckt und schließlich von Erosion wieder freigelegt.

Zweite Übernachtung mit Frühstück, Damara Mopane Lodge

Tag 13-14: Damaraland – Etosha N.P.
Tageskilometer ca. 400/ BB

Weiterfahrt zum Etosha Nationalpark. Am Nachmittag unternehmen Sie erste individuelle Pirschfahrten vom Mietwagen aus.

Der Etosha Nationalpark im Norden Namibias zählt zu den schönsten Naturschutzgebieten Afrikas. Bereits im Jahre 1907 hatte Gouverneur von Lindequist Etosha zu einem Naturschutzgebiet erklärt und zwar auf einer Fläche, die fünfmal größer war als es der heutige Nationalpark ist. Die heutige Größe des Etosha Nationalparks beträgt 22 270 qkm. Im Nationalpark halten sich große Herden von Springböcken, Impalas, Zebras und Gnus auf, außerdem gibt es etwa 1500 Elefanten, 1800 Giraffen, 300 Löwen, Leoparden, Geparden und 300 Spitzmaulnashörner sowie über 300 verschiedene Vogel- und etwa 110 verschiedene Reptilienarten.

Übernachtung und Frühstück im Okaukuejo Camp

Okaukuejo Camp***

Das Okaukuejo Camp liegt 17 km von der südlichen Einfahrt in den Etosha Nationalpark entfernt. Der Blick vom großen Wasserturm in Okaukuejo ist spektakulär, die einzigartige, nachts beleuchtete Wasserstelle, übertrifft alles. Aus kürzester Distanz kann man hier hautnah die Vielfalt der afrikanischen Tierwelt bei ihrem nächtlichen Verhalten beobachten. Spektakulär ist das gleichzeitige Auftreten von Spitzmaulnashörnern und Elefanten, die sich mürrisch um das Wasser streiten – hinein erschallt das unheimliche Gebell der Schakale.

Tag 15-16: Quer durch den Park
Tageskilometer ca. 200/ BB

Auf Ihrer Fahrt zur nächten tation durchueren Sie heute den Park. Am Spätnachmittag verlassen Sie den Park durch das Von Lindequist Gate und fahren zur nahe gelegenen Etosha Aoba Lodge

Übernachtung und Frühstück Etosha Aoba Lodge

Etosha Aoba Lodge***

Diese mehrfach ausgezeichnete Lodge liegt in einem Tamboti-Wäldchen in einem 7000 ha großen, privaten Naturreservat, das an den Etosha Nationalpark grenzt. Die Lodge hat 10 komfortable, strohgedeckte Bungalows mit Dusche/WC, ein offenes Haupthaus und ein Schwimmbad. Die Besitzer bieten einen persönlichen und freundlichen Service. Die Lodge eignet sich ideal für Fahrten in den Etosha Nationalpark.

Tag 17: Etosha Nationalpark – Uris Safari Lodge
Tageskilometer ca. 200/ BB

Nach einem gemütlichen Frühstück Weiterfahrt via Tsumeb zur Uris Safari Lodge.

Übernachtung und Frühstück, Uris Safari Lodge

Uris Safari Lodge***

UriS Safari Lodge befindet sich etwa 25 Kilometer westlich von der Stadt Tsumeb in Namibia's vielfältige und faszinierende Oshikoto. Die Lodge liegt in einem 17000 Hektar Private Game Reserve mit einer Fülle an Tierrn, ie z.B. Eland, Kudu und andere ild. Die Lodge beherbergt maximal 42 Gäste in 14 Zimmern, bestehend aus sieben halb-freistehende Chalets. Es gibt sieben queensize Schlafzimmer. Die anderen sieben Familien-Zimmer sind mit vier 3/4-Betten ausgestattet, von denen zwei Betten mit einer Leiter unter dem Dachgiebel zu erreichen ind. Alle Betten sind extra lang und die komfortabel eingerichteten Zimmer sind mit Moskito-Netzen,  Handtüchern, Haartrockner, Wasserkocher, digitalen Safe und Telefon augetattet. Elektrische Geräte laufen alle auf 220/240 Volt.

Tag 18-19: Tsumeb – Waterberg
Tageskilometer ca. 300/ BB

Nach dem Frühstück Weiterfahrt via Otavi und Otjiwarongo zur Waterberg Plateau.

Otjiwarongo:

Otjiwarongo gehörte zum Weidegebiet der Herero. Otjiwarongo eröffnete 1891 mit Einwilligung des Hererohäuptlings Kambazembi eine Rheinische Missionsstation. Im April 1906 war der Einweihungstag des Bahnhofs und gilt heute noch als offizieller Gründungstag von Otjiwarongo. Die Eisenbahnlinie wurde gebaut um Kupfer aus Tsumeb nach Swakopmund zu transprotieren. Ein Postamt bestehend aus einem Zelt wurde 1906 eröffnet. Ein Jahr später zog man in ein richtiges Postgebäude ein. Im selben Jahr wurde eine Polizeistation eingerichtet und 1939 erhielt Otjiwarongo den Status einer Gemeinde. Die erste in Namibia eröffnete Krokodilfarm liegt am Stadtrand.

Waterberg Plateau:

Das Waterbergplateau ist eine der eindrucksvollsten Landschaften im Norden Namibias. Die Hochfläche des Nationalparks ist 50 km lang und etwa 16 km breit und überragt als Tafelberg das Umland um ca. 200 Meter. Die wasserarme Hochebene des Nationalparks wird von Baum- und Buschsavanne bedeckt, am Fuße des Plateaus ist die Vegetation dagegen sehr vielfältig. Zur Flora gehören neben wilden Feigenbäumen mehrere Akazienarten, Feuerlilien und der Korallenbaum. Einige bedrohte Tierarten wurden hier wieder angesiedelt, so gibt es neben Wasserbüffeln und Leoparden auch mehrere Brutpaare der seltenen Kapgeier, Steinböcke, Klippspringer, Rappen- und Elenantilopen und weitere Säugetier- und vor allem Vogelarten. Historisch ist das Gebiet durch die Entscheidungsschlacht im Jahre 1904 zwischen der kaiserlichen Schutztruppe und den aufständischen Hereros von Bedeutung. Der Soldatenfriedhof am Fuße des Berges ist Zeuge des damaligen Geschehens.

Übernachtung mit Frühstück in der Waterberg Gästefarm


 

Waterberg Guestfarm***

Die Waterberg Guest Farm wurde im Jahre 1995 mit dem Ziel eröffnet, die Naturschönheit und das Kulturerbe des Waterberges, sowie deren Schutz, den Besuchern näher zu bringen.

Sämtliche Zimmer haben eine eigene Toilette, Dusche und Waschbecken; ein Zimmer hat noch zusätzlich eine Badewanne. Jedes Zimmer hat einen eigenen Eingang, der auf die große Veranda führt. Entsprechend Hererotradition besteht das Grundgerüst aus massiven Holzbalken. Diese stammen vom sog. „Intruderbusch“, einer eingeschleppten Baumart, die die natürliche Savanne Namibias bedroht und deshalb entfernt werden muss. Auf dieses Holzgrundgerüst wird ein Gemisch aus „Ombumbi“ und Lehm, der von verlassenen Termitenhügeln gewonnen wird, mit der Hand von den Dorffrauen aufgetragen.

Neben dem Swimmingpool liegt das traditionell mit Reetgras gedeckte afrikanische „Lapa“-Haus. Es bietet sich als Ort für Zwischenmahlzeiten, den Nachmittagskaffee oder für einen Drink an der voll eingerichteten Bar an. Gäste können dort auch von einem Holzdeck aus auf das nahe gelegene Wasserloch schauen und die zahlreichen Antilopen, Warzenschweine und mit etwas Glück sogar einen Leoparden beobachten. Im Gegenzug kann man sich der Observierung durch die Herde „Hauspaviane“ sicher sein.

Tag 20 : Waterberg – Okahandja – Düsternbrook
Tageskilometer ca. 220/ BB

Auf Ihrer heutigen Fahrt nach Düternbrook, können ie dem Schnitzereienmarkt von Okahandja einen Beuch abtatten.

Okahandja:

Ein Großteil der Geschichte der Herero ist eng mit Okahandja verbunden. 1849 ließ sich der deutsche Missionar Friedrich Kolbe hier nieder; als jedoch nur drei Monate später Stammeskriege ausbrachen, mußte er die Mission verlassen. Weiter geht es südwärts zur Okapuka Ranch und anschlieβend nehmen wir an einer Pirschfahrt teil.

Übernachtung mit Frühstück auf der Düsternbrook Gästefarm

Düsternbrook Gästefarm**

Düsternbrook ist der erste und somit älteste Gästefarm in Namibia, in der Nähe von Windhoek gelegen. Diese Gästefarm bietet Ihnen 6 Lodge-Zimmern, 2 eingerichteten Safari-Zelten und einem kleinen Campingplatz. Düsternbrook liegt auf einem Berg mit einem atemberaubenden Blick über ein trockenes Flussbett weit entfernt. Das historische Bauernhaus ist aus Natursteinen gebaut, im Kolonialstil.

Tag 21: Abreise
Tageskilometer ca. 90/ BB

Heute treten ie Ihre Rückreie zum Flughafen von indhoek an, o ie auch Ihren Mietagen ieder abgeben.

21 Tage Selbstfahrer Rundreise durch Namibia

  • 20 x Übernachtungen
  • 20 x Frühstück
  • Mietwagen (Vollkasko)
  • 14 % Mehrwertsteuer

Rundreise pro Person im DZ ab 1.640 Euro, inkl. Mietwagen / Toyota Corolla
(für Wagen mit 4-Rad-Antrieb Aufschlag von 336 Euro pro Person)

Flug pro Person ab 840 Euro, inkl. Tax
ab Deutschland/Österreich/Schweiz

Unser Angebot versteht sich vorbehaltlich Verfügbarkeit und Preisänderungen durch unseren Leistungspartner.